Phishing

Sie sollten sich vor Viren, Trojanern und Würmern schützen!

Jeder hat den Begriff Phishing schon einmal gehört. Phishing ist der Versuch von Internetbetrügern, Bankkunden zu Überweisungen auf ein falsches Konto zu verleiten und so ihre Konten zu plündern. Oft wir hierzu Schadsoftware, so genannte Trojaner, genutzt. Grundsätzlich ist wichtig: Sobald Sie eine Phishing-Attacke vermuten, sollten Sie sich sofort an Ihre Bank wenden. Außerdem können Sie Ihren Zugang zum Online-Banking auch online sperren. Damit es gar nicht erst soweit kommt, informieren Sie sich hier, wie sie sich davor schützen können:

Schützen Sie sich vor unerwünschten Eindringlingen, indem Sie folgendes beachten:

  • Nutzen aktueller Antivirensoftware
  • Personal Firewall installieren
  • evtl. alternativen Browser nutzen
  • Installieren von Sicherheitsupdates

Mit Genauigkeit und Sorgfalt vorgehen

Eine der wichtigsten Regeln beim Online-Banking ist: Gehen Sie mit Sorgfalt, Genauigkeit und Vorsicht vor. Wenn Sie Ihre Angaben auf den Überweisungsformularen und in Ihren TAN Medien (Generator, SMS, SecureGo) genau überprüfen, bevor Sie sie versenden, erschweren Sie den Betrügern den Erfolg erheblich.

Vorgehensweisen der Betrüger

Die Internetbetrüger arbeiten häufig mit Schadsoftware, so genannten "Trojanern". Diese Schadsoftware "überblendet" das eigentliche Online-Banking mit einer Anwendung, deren Oberfläche dem tatsächlichen Design der Bank entspricht. Oder sie veranlassen den Bankkunden per E-Mail unter falschem Vorwand zu einer Überweisung oder zur Angabe seiner Zugangsdaten zum Online-Banking. So gelangen die Betrüger an wichtige Informationen.

Hotline für Sicherheitsfragen

Bei Fragen zur Sicherheit Ihres Online-Bankings rufen Sie diese kostenfreie Nummer an:

0800 5053 111.

Unter dieser Nummer können Sie sich auch melden, wenn Sie einen Betrugsverdacht hegen, beispielsweise einen Fall von Phishing. Ihr Anruf wird täglich in der Zeit von 8 bis 24 Uhr entgegen genommen.

Ist Phishing nur im Online-Banking verbreitet?

Nein. Diese Betrugsform kann auch in einem anderen Umfeld stattfinden: Bezahlsysteme, Versandhäuser und Internet-Auktionshäuser sind auch Ziel von Phishing-Attacken. Um sich wirkungsvoll gegen Phishing zu schützen, ist folgendes immer zu beachten: Geben Sie niemals Ihre Passwörter für Internetanwendungen (zum Beispiel Online-Banking, Paypal, Amazon, Ebay etc.) an Dritte weiter.

Wie verhalten Sie sich um Phishing-Angriffen keine Chance zu geben?
  • Pflegen Sie Ihre Software und Ihren Browser mit aktuellen Updates.

  • Überprüfen Sie vor Eingabe Ihrer persönlichen Daten, ob die Seite ausreichend gesichert ist. Die URL sollte mit "https://" und nicht nur mit "http://" beginnen.
  • Vermeiden Sie das Anklicken von Links in Ihren E-Mails, um zur gewünschten Webseite zu gelangen. Gewöhnen Sie sich an, die URL zu kopieren und in die Statuszeile Ihres Browsers einzugeben.
  • Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten Absendern. Klicken Sie niemals auf Links, die in solchen Mails angeboten werden.
  • Banken oder entsprechende Institute fordern Sie niemals auf, persönliche Daten preiszugeben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, rufen Sie die Institution an und vergewissern sich, ob eine entsprechende Mail tatsächlich von dieser Institution stammt.
  • Halten Sie Ihre Antivirenprogramme und Ihre Firewall immer auf dem neuesten Stand.
Wie können Sie Phishing-Mails identifizieren?

Phishing-Mails gibt es in verschiedenen Varianten. Eins haben sie aber alle gemeinsam: Sie nutzen Vorwände und gefälschte Absenderadressen, Webseiten und Eingabemasken, die beispielsweise einer Banking-Anwendung täuschend ähnlich sehen. Hier einige Beispiele für Vorwände, die oft in Phishing-Mails auftauchen:

  • Software oder Bankdaten sollen aktualisiert werden.
  • Phishing-Mails warnen selbst vor Phishing-Mails.
  • Sie erhalten eine Mahnung zum Beispiel für Ihre Telefon- oder GEZ-Rechnung.
  • Ihre Kreditkarte oder VR-BankCard sei abgelaufen.
  • Sie sollen Ihr Passwort erneuern.
  • Sie sollen Daten für Umfragen oder Gewinnspiele bestätigen.

Außerdem erkennen Sie viele Phishing-Mails daran, dass sie verhältnismäßig viele Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten. Seien Sie deshalb vorsichtig, wenn Sie in einer geschäftlichen E-Mail über schlechtes Deutsch stolpern.